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UTVEKSLING
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Utveksling -
Austausch - Exchange
Høgskolen i Hedmark - Norsk årsstudium |
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Hanna
Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Greifswald
Deutschland
English
version of this interview (translated)
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Name: Hanna Brümmel
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Stadt, Land: Hamburg, Deutschland
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Universität: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
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Alter (während des Studienaufenthaltes): 26/27
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Jahr/Semester und Fach an der Hochschule
in Hedmark:
Herbst 2007, 7. Semester, belegtes Modul an der Hochschule
Hedmark: norsk språk og kultur for internasjonale studenter,
grunnmodul; zusätzliches Modul: norsk årstudium
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Fächer/Studium vor dem Aufenthalt in
Hamar:
Studium B.A. 1. Hauptfach: Skandinavistik, 2. Hauptfach:
Kunstgeschichte
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Wie passt das Studium in Hamar in Deinen
Studienplan?
Da Norwegisch meine Wahlsprache für das Fach Skandinavistik
war, hat das Auslandsemester in Hamar in erster Linie meine
Sprachkenntnisse im alltäglichen Gebrauch erweitert. Im Rahmen des
Studiums haben beide Fächer aufgrund ihrer unterschiedlichen Ansätze
meine Fähigkeiten im Norwegischen bereichert, sowohl im Verstehen
als auch im Sprachgebrauch. Das Grundmodul Spracherwerb hatte ich
schon in Greifswald absolviert, weshalb mir das Modul "norsk språk
og kultur for internasjonale studenter" leicht fiel und ich
daraufhin mit dem "norsk aarstudium" eine anspruchsvolle Erweiterung
des Studiums wählte. Hier wurden die beiden Fachbereiche norwegische
Literatur und Linguistik für norwegische Lehramtsstudenten vertieft,
allerdings nahm ich ohne Bewertung und Klausur an den Seminaren
dieses Moduls teil.
Besonders interessant waren kulturelle
Aspekte im Rahmen des Studiums (z.B. ein Theaterbesuch in Oslo) und
Eigenheiten der Sprache und Literatur kennenzulernen, u.a. im
Vergleich von nynorsk und bokmål.
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Wie bist Du darauf gekommen, in Hamar zu
studieren?
Hamar ist eine Partnerstadt von Greifswald und da dieser
Standort offensichtlich bei den Bewerbern nicht so begehrt war wie
z.B. Trondheim oder Bergen, war es leicht, vom DAAD dorthin
vermittelt zu werden. Mir gefiel die Nähe zu Oslo sowie das Angebot
und die überschauliche Größe der Universität.
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Wie hat es Dir in Hamar gefallen?
Mir hat das Leben in Hamar gut gefallen. Die kleine Stadt
direkt am Ufer des riesigen Sees Mjösa empfing uns im August mit
warmen Sommertagen. Die Unterbringung der Studenten war gut - wobei
ich und meine Freundin, die zeitgleich mit mir dort studierte, in
einer kleinen Wohnung in der Innenstadt untergebracht waren, während
die anderen Studenten in einem Studentenwohnheim etwas außerhalb
wohnten.
Es ließ sich aber alles gut zu Fuß
erreichen und es gab mehrere kleine Partys im Studentenclub
"Hydranten", über dem unsere Wohnung lag.
Wir haben viele Ausflüge in die Umgebung
unternommen, zu studentischen Partys auf dem Land, aber auch mit dem
Auto (mit dem wir angereist waren) Abstecher nach Bergen,
Jotunheimen und an die Südküste. Das Leben und Wohnen ist dort im
Vergleich zu Deutschland recht teuer, weshalb wir froh über das
Stipendium des DAAD waren (welches nach dem Aufenthalt einen
pauschalen Teil der Kosten übernahm).
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Wie hat Dir das Studium in Hamar
gefallen?
Das Studium hat mir gut gefallen und der Aufenthalt war top
organisiert. Einführungsveranstaltung, Unterlagen, Ansprechpartner -
alles war aufeinander abgestimmt und wir wussten immer, an wen wir
uns wenden können.
Insgesamt ist der Kontakt zu den
Lehrenden und Ansprechpartnern sehr direkt, freundlich, sogar
freundschaftlich, und einem wird in allen Fragen schnell und
unbürokratisch weitergeholfen. Anders als ich es in Deutschland oft
erlebt habe. Das liegt u.a. sicher auch an der Überschaubarkeit des
Campus im Vergleich zu großen Unis hierzulande, aber dass man so
schnell nette Kontakte zu Mitstudenten (norwegischen und
internationalen) sowie Lehrenden bekommt, war eine positive
Überraschung. Trotz guter Betreuung und kleiner Kurse hatten wir den
Eindruck, dass den Studenten durchaus einiges abverlangt wird; der
Anspruch des Unterrichts war hoch, ließ aber auch viel Freiraum für
eigene Ideen und Einbringungen - ideal für engagierte Studenten, die
Interesse an norwegischer Sprache, Kultur und Literatur haben.
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Hast Du Tipps für Studenten, die gerne in
Hamar studieren wollen?
Ich kann nur empfehlen, sich möglichst bald einem Sport- oder
Studentenclub (für bspw. DVD Abende, Handarbeiten oder andere
Aktivitäten) anzuschließen, um soziale
Kontakte zu knüpfen und die Sprache zu trainieren. Ich war mit einer
deutschsprachigen Freundin dort, weshalb wir auch manchmal nicht so
oft wie geplant dazu gekommen sind, norwegisch zu sprechen, aber wir
haben an so manchem Event mit viel Spaß teilgenommen.
Gut sind für solche Gelegenheiten die
Studentenpartys, wo die neuen Semester mit Bussen aufs Land gefahren
werden, um zu grillen und zu feiern. Bei der
Semester-Eröffnungsveranstaltung werden auch einige "Paten" für die
"Erstis" und Auslandsstudenten vorgestellt, an die man sich halten
kann.
Man braucht keine Scheu haben, sich
durchzufragen, wenn irgendwelche Probleme auftauchen. Die Leute
begegnen einem mit viel Wohlwollen und Verständnis.
Ich würde unbedingt empfehlen, möglichst
viele Ausflüge zu machen, wenn das Lernpensum es zulässt. Wir waren
zum Beispiel in Oslo (gibt eine gute Zugverbindung), in der
Kunstgalerie und im Vigelandparken, in Lillehammer im
Freilichtmuseum Maihaugen (dort gibts u.a. eine Stabkirche) und auf
der Skisprungschanze des Olympiaparks, sind Elverumer Wald spaziert
und sogar für ein paar Tage nach Tromsö in Nordnorwegen geflogen.
Unterwegs sind wir meistens per Hospitality-Club untergekommen und
haben viele nette interessante Leute kennengelernt
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Andere Dinge, die Du gerne erzählen
willst?
Fällt mir spontan jede Menge ein, aber das würde den Rahmen
sprengen ;-) |
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